Richtig Putten

Der blutige Anfänger hat beim Putten schnelle Erfolge und wird daher diesen vermeindlich leichten Part nicht so oft üben wie man sollte.

Ein normaler Trainingstag sollte so aussehen:

Ein Drittel Putting, ein Drittel kurzes Spiel und ein Drittel lange Schläge, jedoch sieht es in der Praxis meistens so aus, dass die Spieler, wenn überhaupt, auf die Drivingrange gehen und danach direkt auf den Platz. Danach hört man dann oft: die Grüns sind aber schlecht heute, am Loch 7 hatte ich 5 Putts….

Die wichtigesten Faktoren für einen guten Putt:

1. Lesen der Puttlinie
2. Ausrichtung der Schlagfläche senkrecht zur beabsichtigten Startrichtung des Balles
3. Treffen des Balles im Sweetpot des Putters
4. Schlagflächenstellung im Treffmoment senkrecht zur gewünschten Startrichtung des Balles
5. Schwungrichtung des Putters in die gewünschte Startrichtung des Balles
6. Geschwindigkeit des Putters im Treffmoment passend zur gewünschten Rollgeschwindigkeit des Balles

Noch etwas zur Statistik: nach eine Studie ist das Einlochen aus 3,5 Metern mit einer maximal 84% Erfolgsquote möglich. Ein normal gepflegtes Durchschnittsgrün hat nur eine 54% Erfolgsquote. Dafür verantwortlich sind Bodenunebenheiten wie Pitchmarken, Fußabdrücke, erhöhte Löcher und unrunde Bälle. Somit erklärt sich auch, dass selbst Professionals nur 20% Erfolgsquote aus 3,5 Metern haben.

Beim Putt selber sollte man möglichst keine Rotationsbewegungen vollziehen. Ebenso ist zu beachten, dass die Augenlinie über der Ziel- bzw. Pendellinie des Schlägerkopfes ist, idealerweise das linke Auge über dem Ball. Somit ist die Ballposition leicht links der Mitte. Körpergewicht auf beide Beine verteilt.

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